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Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss

EUR 8,95


Gott Ja Nein Keine Ahnung - Soll man in der heutigen Gesellschaft noch an einen Gott, an eine höhere Macht glaube. Diese und solche Fragen werden hier offen gestellt. Herr Onfray lässt keine Religion ungeschoren, und deckt jeden Fehler auf die hier gemacht wurden. Aber er berücksichtigt natürlich nicht, dass die Religion von Menschen ausgeübt werden, die Gott sei dank, Fehler haben.Ja es ist gut dass die Geschichte immer wieder aufgerollt wird, man kann nur aus dem Vergangenen lernen. Aber man könnte es sehr viel objektiv aufrollen als es hier passiert ist. Was ich aber schade finde, und was ich mir eigentlich erwartet oder erhofft habe, war eine Idee oder ein Gedankenanstoß, wie man ohne Gott leben kann. Wie die Gesellschaft miteinander umgeht ohne Gott, wie sie sich entwickeln würde. Aber auf diesem Thema wurde ich leider enttäuscht. Viele Angriffe auf die Religion aber keine Lösung, für mich ein falscher Ansatz.Es ist zwar ein sehr anreizendes Buch um wieder mehr über das Thema nach zu denken, aber von meinem Glauben wurde ich nicht abgebracht. Sehr interessant für die, die auch mit Atheisten ein Wort reden wollen und mehr über andere Religionen wissen wollen.

Atheismus der richtige Weg? - Sicher - damit die Menscheit weiterkommen kann, wird es andere Formen der gesellschaftlichen Organisation bedingen als heute - wobei es immer eine Vielfalt von Wegen, ob staatstragend oder verboten geben wird. Dass alle Religionen, monotheistische wie auch z.B. Naturreligionen, lediglich auf subjektives Erleben und Handeln, meisten eigennützig oder dann doch zumindest im einseitigen Interesse für eine Gemeinschaft aufbauen, ist wohl kaum zu widerlegen! Es stellt sich die Grundfrage:Wie sollten den die Milliarden von qengelnden Menschkreaturen organisiert werden? Ohne Verhaltensregeln und einer Minimalethik wird es nicht gehen. Regeln (meistens religiös begründete)gib es deren viel aber eine weltweit gleichermassen verstandene Ethik kaum. Philosophen waren und sind jederzeit entweder willkommen oder zu verdammen und immer eine kleine schutzlose Minderheit. Dem Herdentier Mensch wird es nie gelingen sich in grösserer Zahl aus den Fesseln religiöser oder anderen Dogmen zu befreien. Doch denen die dazu die notwendige Intelligenz, Einsicht, den Mut und die Ausdauer haben, sich der Wissenschaft, der Philosophie und der Wahrheit zu stellen, die durchaus auch schmerzhaft sein kann, wünsche ich ein reiches Leben voll von Eindrücken, Empfindungen, Erkenntnissen, Weisheit und Gelassenheit, ohne Verfolgung, Lebensgefahr und Missgunst! Ein Traum?

Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss - Dieses Buch beschreibt die einzige Wahrheit, die es gibt. Die katholische Kirche und die anderen Religionen bevormunden die Menschen und stehen dem Humanismus entgegen.

Polemisch - nichts Neues - Was Onfrey da liefert, enttäuscht. Es gleicht einer Sammlung alter Rezepte, die wild hintereinander in einen Topf geworfen eben doch keinen guten Eintopf ergeben. Gerade da, wo es spannend wird, nämlich in der Konstruktion einer alternativen Welt, bricht er ab. So bleibt sein Werk in der Kritik hängen und produziert nicht einmal in Ansätzen Ideen für ein neues, religionsloses Weltbild.

Polemisch und wenig fundiert - Fast Gebetmühlenartig zieht der Author über die Religionen her. Er wiederholt sich fortlaufend und man möchte, sofern man sich auf seine Polemik einlässt einen Ekel vor jeden religiösen Menschen nach der Lektüre empfinden. Was er als Alternative zu bieten hat ist leider nicht Rationalismus und Wissenschaftlichkeit sondern die Vorläufer des Marxismus. Schade!




Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss